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Neues aus der Impfstatistik
Schutzimpfungen
regen das Immunsystem an. Es wird genau jene Menge an Impfstoff verabreicht,
die den Körper schützende Abwehrstoffe bilden lassen, sodass
schweren Komplikationen oder gar tödlichen Folgen einer Infektionskrankheit
vorgebeugt werden kann. Alle Geimpften können im Regelfall vor
der Krankheit geschützt werden.
Das
Ziel jeder Schutzimpfung heißt also Prävention. Präventiv
eingreifen, um Seuchen und Epidemien vorzubeugen oder gar auszurotten.
1796 wurde der Pockenimpfstoff erfunden, heute erübrigt sich die
Pockenimpfung, da die Krankheit ausgerottet werden konnte. Es gibt Erkrankungen,
die bei einer Infektion im Erwachsenenalter schwerer verlaufen, Masern
z.B. Die USA hat in den 60er-Jahren ein Masernimpfprogramm ausgearbeitet
und heute - 40 Jahre danach - ergibt sich folgende Statistik:
| USA |
280
Mill. Einwohner
|
300 Masernfälle |
| Österreich
|
8
Mill. Einwohner
|
5.000
- 10.000 Fälle jährlich |
Kinderlähmung, Hepatitis B, Masern sind einige dieser Infektionskrankheiten,
die es eines Tages vielleicht nicht mehr geben wird.
Das
Programm der WHO ist nahe daran die Kinderlähmung weltweit auszurotten.
Somit wird die Polio-Schluckimpfung seit 2001 nicht mehr empfohlen und
generell durch den Polio-Totimpfstoff (Stichimpfung) ersetzt.
Hepatitits B wurde in den Impfplan aufgenommen.
Seit Juni 2000 wird die BCG Impfung (Tuberkulose) nicht mehr empfohlen.
Veränderungen
und Neuerungen im Impfwesen gibt es einerseits durch laufende Fortschritte
bei der Herstellung von Impfstoffen andererseits durch die sich ändernde
epidemiologische Situation. In Indien z.B. wurde ein Lepra-Impfstoff
zugelassen, der therapeutisch eingesetzt wird und die Heilung beschleunigen
soll.
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